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Pfarrer Dr. Andreas Goetze

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Pfarrer Dr. Andreas Goetze
Interreligiöser Dialog - Islam, Christ*innen im Mittleren Osten
Tel.: +49 69 976518-69
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Pfarrer Dr. Andreas  Goetze

VITA

Pfarrer Dr. Andreas Goetze ist seit November 2022 Referent für den interreligiösen Dialog mit dem Schwerpunkt Islam und Christ*innen im Mittleren Osten im Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW in Frankfurt am Main.

Zu seinen Aufgaben gehören neben der Konzeption und Durchführung von Bildungsangeboten die Kontaktpflege zu muslimischen Verbänden und Moscheegemeinden, die theologische Auseinandersetzung mit dem Islam sowie die Begleitung und Betreuung des Studienprogramms für Pfarrer*innen an der Near East School of Theology in Beirut, Libanon. Darüber hinaus ist er für den Kontakt zu christlichen Gemeinden im Nahen und Mittleren Osten zuständig. Er ist Lehrbeauftragter im Fachbereich Religionswissenschaften an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt. Zudem ist er geistlicher Begleiter und Konventsmitglied der „Evangelischen Geschwisterschaft e. V.“.

Goetze studierte Evangelische Theologie, Nebenfächer Judaistik und Philosophie, islamwissenschaftliche Studien und Studien zum orientalischen Christentum in Jerusalem und Beirut. Er war Vikar in Jerusalem. Seit über 30 Jahren ist er als spiritueller Reiseleiter im Heiligen Land unterwegs und steht daher mit vielen Menschen in Israel/Palästina (Jüdinnen und Juden, Christ*innen und Muslim*innen) in Verbindung. Zahlreiche Studienaufenthalte führten ihn zudem nach Jordanien, Syrien, Ägypten, Armenien und in den Libanon. Goetze ist Vorstandsmitglied im Jerusalemsverein, dem Partner der Evangelisch-Arabischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land (ELCJHL), sowie im Verein „diAk e. V. – Israel, Palästina, Deutschland – zusammen denken“.

Von 1995 bis 2012 war Andreas Goetze Gemeindepfarrer in Rodgau-Jügesheim und wurde dann zum Landeskirchlichen Pfarrer für den interreligiösen Dialog in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) berufen. Schwerpunkte seiner Arbeit in Berlin waren der jüdisch-christliche Dialog (Mitinitiator der ökumenischen Kampagne „#beziehungsweise – jüdisch und christlich: näher als du denkst“ – die Ausstellung ist über das Zentrum Oekumene auszuleihen), der christlich-islamische Dialog, das christlich-buddhistische Gespräch sowie religionspolitische Fragen. Dabei entwickelte er zahlreiche Fort- und Weiterbildungsangebote u. a für Pfarrer*innen und Lehrkräfte sowie im Bereich der kultur- und religionssensiblen Seelsorge. Er war Lehrbeauftragter am „Institut Kirche und Judentum“ und im Fachbereich Religionswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin.

PUBLIKATIONEN

Zahlreiche Veröffentlichungen zu den Themenbereichen interreligiöser Dialog, Nah-Ost-Konflikt und Spiritualität:

„Religion fällt nicht vom Himmel“: eine religionswissenschaftliche Promotion zu den Anfängen des Islams (Darmstadt 2011, 5. Auflage 2018), deren Anliegen die Verbindung der historisch-kritischen Perspektive mit der spirituellen Dimension des Glaubens ist.

(Zusammen mit R. Herpich): Toleranz statt Wahrheit? Herausforderung interreligiöser Dialog. Jüdische, christliche und muslimische Perspektiven (Berlin 2013, ²2014, Wichern-Verlag) 

und „Religion. Macht. Politik. Wie viel Religion verträgt der Staat? (Berlin 2015, Wichern-Verlag)

„Musik für die Augen. Schrift als Wahrnehmungsraum“ – jüdische, christliche und muslimische Perspektiven. Mit Kalligraphien von Shahid Alam zu Tora, NT und Koran“ (Berlin 2018, AphorismA-Verlag) 

„Dialog wagen – Zusammenleben gestalten“, eine Orientierungshilfe für die Zusammenarbeit mit Muslim*innen und islamischen Organisationen (Berlin 2019, AphorismA-Verlag)