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Wie (un-)politisch darf Religion sein?

Kirchen und internationale Gemeinden| Interkonfessioneller Dialog| Internationale Gemeinden| Religionen| Islam| Judentum| Naher Osten| Weltanschauungen|

Tag des Dialogs 2025

Wie sollte das Verhältnis von Religion, Weltanschauungen und Politik gestaltet sein? Inwieweit kann, soll, muss Religion politisch sein? Ist Religion nicht "Privatsache”? Oder was ist der Unterschied zwischen privat und persönlich?  Oder ist nicht viel zu viel Religion in der Politik? Vielfach werden Religionen und Weltanschauungen als ideologische Grundlagen für die Legitimation der eigenen Macht- und Herrschaftsansprüche und religiösen Identität in Ab- und Ausgrenzung gegenüber anderen missbraucht – nicht nur im rechten Spektrum. Wie kann sich das Verhältnis von Religion zum Politischen gestalten, ohne der Religion nur Raum in der Privatsphäre zu gestatten und ohne einer Instrumentalisierung des Religiösen für eigene nationalistische Ansprüche das Wort zu reden?

Referent*innen:

  • Nurgül Altuntas, Hessisches Kultusministerium
  • Hanif Aroji, Bildungsreferent, Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt a.M.
  • Dr. Mahmoud Bassiouni, Wissenschaftlicher Mitarbeiter - Leibniz-Forschungsgruppe »Transnationale Gerechtigkeit« Universität Frankfurt 
  • Prof. Dr. Beate Hofmann, Bischöfin der EKKW
  • Rabia Küçükşahin, Religionswissenschaftlerin (M.A.),
  • Prof. Dr. Siegfried Krückeberg, Universität Erlangen
  • Prof. Dr. Christiane Tietz, Kirchenpräsidentin der EKHN

Kooperationspartner*innen:

Diözesanbildungswerk Limburg, Religionspädagogisches Institut (RPI) der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und der Evangelischen Kirche in Hessen und
Nassau, Zentrum für Islamische Studien Frankfurt/Gießen (ZEFIS)

Leitung

  • Prof. Dr. Bekim Agai, Universität Frankfurt
  • Prof. Dr. Naime Çakir-Mattner, Universität Gießen
  • Pfr. Dr. Andreas Goetze, Referent Interreligiöser Dialog, Zentrum Oekumene, Frankfurt a.M.  
  • Dr. Frank van der Velden, Islambeauftragter, Katholische Erwachsenenbildung im Bistum Limburg

Gefördert durch das Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

Die Veranstaltung ist nach § 65 Hessisches Lehrerbildungsgesetz (HLbG) als Fortbildung unter der Nummer 02515163 akkreditiert.

Anmeldung bis spätestens 1. November 2025.

INFOS

Beginn

Ende

Ort
Goethe-Universität Frankfurt I Uni-Campus Westend I Räume der ESG und KHG I Siolistr. 7 I 60323 Frankfurt |
Organisation
Zentrum Oekumene | Interreligiöser Dialog - Islam | Pfarrer Dr. Andreas Goetze
E-Mail
Zum Download

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