Geopolitische Zäsuren halten die Welt in Atem. Beispielhaft ist die Abwicklung der US-amerikanischen Entwicklungsagentur USAID zu Beginn des Jahres: In vielen Ländern Asiens und Afrikas – auch dort, wo Partnerkirchen der EKHN und der EKKW ansässig sind – war sie eine wichtige Stütze z. B. im Gesundheitswesen, wenn auch nicht unumstritten.
Auch in Deutschland steht Entwicklungszusammenarbeit (EZ) unter Druck. Im Koalitionsvertrag wurden bereits Kürzungen angekündigt, immer stärker wird Entwicklungszusammenarbeit an Migrationspolitik gekoppelt. Die aktuellen Haushaltsverhandlungen lassen wenig Hoffnung, gleichzeitig sinkt die Zustimmung für EZ in der Bevölkerung.
Im ersten Teil unseres Werkstatttages wollen wir uns mit diesen Tendenzen auseinandersetzen und zeigen, wie sich kirchliche Entwicklungszusammenarbeit unter geänderten Rahmenbedingungen positionieren kann.
Der zweite Teil widmet sich der Frage, wie Partnerschaftsarbeit diskriminierungssensibel gestaltet werden kann. Hierfür bringen wir ein paar Beispiele aus dem Zentrum Oekumene mit, anhand derer eigene Strategien entwickelt werden können. Das Team Partnerschaften freut sich auf Austausch, Diskussion und gemeinsames Nachdenken.
Herzliche Einladung zur Werkstatt internationale Partnerschaften 2025 in Gießen!






