Der aktuelle Waffenstillstand in Gaza gibt Anlass zur Hoffnung. Die lebenden Geiseln sind zurück, aber nicht alle Geiseln sind zurück. Die Menschen haben erst einmal aufgeatmet. Über einen Friedensprozess wird gesprochen. Gibt das auch neue Chancen für Verständigung und für den interreligiösen Dialog bei uns? Wir wissen: Wir lösen nicht den Nah-Ost-Konflikt, aber wir suchen gemeinsame Zugänge aus jüdischer, christlicher und muslimischer Sicht. Wie können wir (wieder) gut ins Gespräch kommen? Was kann das Projekt „meet2respect“ dazu beitragen? Wie können wir in unserer Gesellschaft und im Schulkontext (neue) Gesprächsräume eröffnen? Was können Lehrkräfte im Gespräch beachten? Wie kann ein „safe place“ in der Bildungsarbeit geschaffen werden, der von Zuhören und Wahrnehmen geprägt ist, ohne allen Äußerungen Recht zu geben?
Gemeinsam fragen wir:
- Wie können wir (wieder) gut miteinander ins Gespräch kommen?
- Was kann „meet2respect“ dazu beitragen?
- Wie lassen sich in Schule und Gesellschaft neue Gesprächsräume öffnen?
- Wie schaffen wir „Safe Spaces“, die von Zuhören und respektvollem Austausch geprägt sind?
Impulse & Gesprächspartner
Jüdisch: Rabbiner Dr. Asher Mattern, „meet2respect“
Muslimisch: Ender Cetin, Politikwissenschaftler & Imam, „meet2respect“
Christlich: Dr. Andreas Goetze, Zentrum Oekumene & Koordinator „meet2respect“-Hessen
Teilnahme (online)
https://zentrum-oekumene-de.zoom.us/j/61622526326?pwd=RZHYYdkyZxnaT6Z5h2pZKRvmgDgPsT.1
Über „meet2respect“-Hessen
Das neue interreligiöse Projekt bringt jüdische, muslimische sowie jüdisch-muslimisch-christliche Teams gemeinsam in Schulen und Fortbildungen. Lehrkräfte, Rabbiner und Imame treten bewusst gemeinsam gegen Antisemitismus und Muslimfeindlichkeit ein und fördern ein respektvolles Miteinander. Gemeinsam sprechen sie offen über Chancen, Herausforderungen und sensible Themen.
Eine Veranstaltung von
„meet2respect“-Hessen in Kooperation mit dem Religionspädagogischen Institut (rpi) der EKKW und EKHN, dem Pädagogischen Zentrum der Bistümer in Hessen sowie dem Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW – mit freundlicher Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen (HKBC).






