Veranstaltung in englischer Sprache. Teilnahme nur mit Anmeldung möglich, die Anmeldefrist ist abgelaufen.
Seit 1988 engagiert sich die in Jerusalem ansässige Organisation Rabbis for Human Rights für ein friedliches Miteinander von Israelis und Palästinensern in Israel und im Westjordanland. Mitglieder sind über 170 Rabbinerinnen und Rabbiner aus allen Strömungen des Judentums. Sie setzen sich parteiunabhängig für die Wahrung der Menschenrechte ein – im Alltag ebenso wie im politischen Diskurs.
Mit freiwilligen aus der ganzen Welt unterstützen sie palästinensische Familien, zum Beispiel bei der Olivenernte. Sie organisieren interreligiöse Veranstaltungen mit Jüdinnen/Juden, Christ*innen und Muslim*innen und bringen eine humanistische Interpretation jüdischer Texte in den gesellschaftlichen Diskurs ein.
Seit geraumer Zeit ist der Druck insbesondere im Westjordanland stark gewachsen, weil national-religiöse jüdische Siedler palästinensische Anwesen und Personen bedrohen, angreifen und von ihrem Grund und Boden vertreiben. Die Rabbiner für Menschenrechte üben Druck auf die politischen Entscheidungsträger in Israel aus, um die Wahrung der Menschenrechte zu gewährleisten, einschließlich des Rechts auf Gesundheitsversorgung, Unterkunft, Bildung und einen minimalen Lebensstandard.
Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und anderen religiöse Organisationen in Deutschland und weltweit unterstützten seit vielen Jahren die Rabbis for Human Rights.
Die Veranstaltung bietet die seltene Gelegenheit, von Rabbiner Anton Goodman aus erster Hand mehr über die Arbeit und die aktuellen Herausforderungen dieser einzigartigen Organisation zu erfahren.







