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„Alles auf Anfang?“

Judentum|

Die Kirchen und der Antisemitismus nach 1945

Nach dem Kriegsende verurteilten Vertreter:innen der Kirchen die Verbrechen des Nationalsozialismus und distanzierten sich u.a. in Statements von dessen antisemitischer Ideologie. Doch wie war es mit dem Blick nach innen? Wie war es mit der Frage von „Schuld“? Gelang es wirklich, sich von dem eigenen, nicht zuletzt religiös motivierten Antisemitismus zu trennen?

War das von uns im Tagungstitel unterstellte Motto „Alles auf Anfang“ wirksam und welche Probleme gehen mit fehlender Aufarbeitung christlicher Verantwortung für antisemitische Bilder einher? Welche Bedeutung hat das bis heute für den jüdischchristlichen Dialog und für Ausprägungen des Antisemitismus, die weiterhin unsere demokratische Gesellschaft und jüdisches Leben in Deutschland gefährden?

Diesen Fragen wollen wir uns mit Ihnen am 7. November mit Blick auf die evangelische und katholische Kirche widmen und aus Inputs, Textarbeit und Diskussion Lehren für eine antisemitismuskritische Praxis in Schule, Kirche und Gesellschaft ziehen.

Anmeldung

INFOS

Beginn

Ende

Ort
Haus am Dom | Domplatz 3 | 60311 Frankfurt am Main
Organisation
Zentrum Oekumene | Interreligiöser Dialog - Judentum | Pfarrer Dr. Dr. Peter Noss
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