Mit dem Förderschwerpunkt Dekolonialität wir die Auseinandersetzung mit dem Kolonialismus unterstützt: Verantwortung des Globalen Nordens, Folgen für den Globalen Süden und Auswirkungen auf unsere heutigen Gesellschaften. Dekoloniale Perspektiven, die koloniale Machtverhältnisse als Querschnittsthema behandeln, spielen dabei eine zentrale Rolle. Mit dem Förderschwerpunkt wird dazu ermuntert, das eurozentrisch geprägte Geschichtsverständnis zu hinterfragen sowie Konzepte und Wissen aus dem Globalen Süden anzuerkennen.
Schwerpunkte der Förderung:
- die Auseinandersetzung mit kolonialer Geschichte und heutiger Verantwortung
- die Beschäftigung mit kolonialen Kontinuitäten und Machtverhältnissen
- die Erweiterung des eurozentrisch geprägten Wissenskanons durch dekoloniale Ansätze des Globalen Südens
- die kritische Untersuchung der eigenen Arbeit auf koloniale Kontinuitäten
- die Schaffung von Räumen für Selbstbestimmung
Es gibt Erfahrungen und Sichtweisen, die bislang noch wenig Gehör finden und auch in der Bildungsarbeit kaum präsent sind. Das soll sich ändern. Es geht dabei um die Erfahrungen von in Deutschland lebendenden Migrantinnen und Migranten, Organisationen von Schwarzen Menschen in Deutschland, Diaspora-Organisationen, Expertinnen und Experten aus den Ländern des Globalen Südens oder um den Blickwinkel von postkolonialen Initiativen. Wir freuen uns auf Projekte dieser und anderer Gruppen.
Workshopleitung:
Tzehaie Semere, Geschäftsführung ABP und KED-Beauftragter Zentrum OekumeneEKHN undEKKW, stellt die Fördermöglichkeiten von „Brot für die Welt" vor.






