Interreligiöser Dialog - Judentum und Naher Osten

Der Dialog mit Jüdinnen und Juden in Deutschland ist durch besondere Aspekte geprägt, die ihn vom Dialog mit Vertretern anderer Religionen unterscheiden. Judentum und Christentum sind Religionen, die beide aus dem antiken Volk Israel hervorgegangen sind und daher eine einzigartige Verwandtschaftsbeziehung haben.

Christlich-jüdische Beziehungen

Grundvoraussetzung einer christlichen Positionierung ist die Anerkennung der bleibenden Erwählung Israels als Volk Gottes. Dies prägt die Begegnung mit dem Judentum und hat Bedeutung für die Reflexion der christlich-jüdischen Beziehungen. Auch die Auseinandersetzungen mit Antisemitismus, Antijudaismus und Antizionismus in der christlichen Theologie und Geschichte sind zentrale Themen im christlich-jüdischen Dialog.

Obwohl Jüdinnen und Juden in Deutschland nicht mit dem Staat Israel gleichzusetzen sind, ist der Einfluss des Nah-Ost-Konfliktes spürbar. Daraus folgen besondere Herausforderungen für Christinnen und Christen, die im Gespräch mit Jüdinnen und Juden stehen. Das Zentrum Oekumene tritt dabei auch für die Förderung eines trilateralen Dialogs zwischen Juden, Christen und Muslimen sowohl hier vor Ort als auch im Nahen Osten ein.

Das Zentrum Oekumene kooperiert im christlich-jüdischen Dialog mit:

Kontakt

Lioba Olbermann Sachbearbeitung Konfessionen, Religionen, Weltanschauungen
Tel.: +49 69 976518-21
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Pfarrer Friedhelm Pieper Interreligiöser Dialog - Judentum und Naher Osten
Tel.: +49 69 976518-22
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