Rüstungsexporte und Migrationsabwehr

„Rüstungsexporte tragen zur Friedensgefährdung bei“ heißt es in der Friedensdenkschrift der EKD und einer Resolution der EKHN. Die EKHN unterstützt eine restriktiveres Rüstungsexportkontrolle und ein Verbot von Waffenexporten an kriegsführende, Menschenrechte verletzende und Demokratie missachtende Staaten.

Die Begegnung mit Geflüchteten aus Kriegs-und Bürgerkriegsländern wie Afghanistan, Syrien, dem Irak oder Somalia vertieft die Frage nach dem Zusammenhang von Rüstungsexporten „Made in Germany“ und der Fluchtursache Krieg. Die zunehmende militärische Sicherung der europäischen Außengrenzen lässt nach dem Zusammenhang von Rüstungspolitik und Migrationspolitik fragen.

Gegen Rüstungsexporte und Migrationsabwehr

Das Zentrum Oekumene hat Kontakte zu Kirchen und Initiativen in Italien und Griechenland, die solidarisch Geflüchtete an den Außengrenzen der EU unterstützen. Aus dieser Arbeit ist eine Broschüre entstanden, die dokumentiert, wie die EU ihre Außengrenzen mit Hilfe von Sicherheitstechnologie zu einem Festungswall ausbaut und welche Folgen das für Geflüchtete hat. Wir vermitteln und unterstützen begleitende Veranstaltungen für die Bildungsarbeit an der Schnittstelle Rüstungsexporte und Migrationsabwehr.

Download der Broschüre

 

Kontakt

Pfarrerin Sabine Müller-Langsdorf Friedensarbeit
Tel.: +49 69 976518-56
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Martina Schreiber Sachbearbeitung Frieden, Globales Lernen, Kirchlicher Entwicklungsdienst, Partnerschaften Europa und USA
Tel.: +49 69 976518-53
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