Corona Pandemie

Corona, Krise, Ökumene, Italien, Indien

Die Pandemie fordert uns heraus

Von der Corona-Pandemie ist die ganze Welt betroffen. Viele Staaten erleben deutliche Einschränkungen und harte Maßnahmen, damit die Übertragung des Virus verringert wird. 

Weltweite Auswirkungen

Die Bilder aus Italien sorgten weltweit für Entsetzen: Militärtransporter transportierten Särge mit Lastwagen ab, weil die örtlichen Krematorien überfüllt waren.

Auf der griechischen Insel Lesbos sind mehr als 19.000 Menschen gestrandet. Sie sind auf dem Weg nach Europa und verharren in völlig überfüllten Registrierlagern. Besonders sie sind momentan durch die Corona-Pandemie bedroht. 

In Indien werden derzeit täglich etwa 400.000 Neuinfektionen gemeldet. Damit verzeichnet Indien inzwischen die höchsten Infektionszahlen weltweit. Fast 4.000 Menschen sterben an jedem Tag. Die Dunkelziffer wird als deutlich höher angesehen.

Auf dem afrikanischen Kontinent wurden nach offiziellen Angaben bisher rund 4,2 Millionen Corona-Infektionen verzeichnet, das sind etwa 3,3 Prozent der weltweit entdeckten Ansteckungen. Experten vermuten eine hohe Dunkelziffer. Derzeit beunruhigt eine neue Corona-Variante die Experten. Sie ist Ende März 2021 in Angola bei Reisenden aus Tansania entdeckt worden.Tansania hat seit Mitte 2020 keine Daten über Covid-19 herausgegeben.

Friedensappell

UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat zu Beginn der Pandemie zu einem weltweiten Waffenstillstand aufgerufen. Es geht ihm darum, Zivilisten in Krisengebieten vor den Auswirkungen der Pandemie zu schützen. Die Heftigkeit des Virus verdeutliche, wie unsinnig Kriege seien. Es sei an der Zeit für eine Sperre bewaffneter Konflikte. "Lasst die Waffen schweigen, stoppt die Artillerie, beendet die Luftangriffe", forderte der UN-Generalsekretär. Dies sei zentral, um humanitäre Korridore für Zivilisten zu schaffen.

Im Gebet verbunden mit der Welt

Gottesdienste in Kirchen kann und darf es derzeit nur eingeschränkt geben. Auch Moscheen, Synagogen und Tempel auf der ganzen Erde sind ebenso betroffen. Die Kirchen verrsuchen trotz Kontaktbeschränkungen und Ansteckungsgefahr eng an der Seite der Menschen zu bleiben. Gebete und Fürbitten können rund um die Welt geschickt werden, um betroffenen Menschen Zuspruch zu schenken.

Nebenstehend finden sich dazu Anregungen sowie Informationen aus der weltweiten Ökumene. 

Situation in den Partnerkirchen

Stellungnahmen und Berichte aus Regionen, zu denen wir in kirchenpartnerschaftlicher Verbindung stehen finden sie hier.