Warnung vor Teilnahme an Shinchonji-Aktion

Zurzeit lädt die Organisation „Heavently Culture World Peace Restoration of Light“ (HWPL) breit gestreut Kirchen und Freikirchen in Deutschland zu einer digitalen Aktion mit dem Titel „Eins im Gebet und im Bitten gegen COVID-19“ am 03.12.2020 ein. U.a. wird in dem Begleitschreiben aufgefordert, per ZOOM in „repräsentativer Gebetskleidung“ ein „Gebet vorzutragen“.

In einem Begleitschreiben und einem Flyer wird nicht deutlich, dass es sich bei HWPL um eine Organisation der koreanischen, hochumstrittenen Neureligion „Shinchonji“ handelt. Ihr Gründer und selbsternannter „Pastor der Endzeit“, Man-Hee Lee, befindet sich zurzeit in Südkorea wegen schwerer Vorwürfe in Haft.
Shinchonji nutzte in der Vergangenheit Kontexte wie Frieden, Jugend oder Bibelkurse, um sich selbst darzustellen. Da Glaubensgemeinschaften in der Regel nichts die nichts über die Herkunft der jeweils einladenden Tarnorganisation wissen, besteht die Gefahr der Instrumentalisierung.
Für die evangelische Kirche raten wir von einer irgendwie gearteten Zusammenarbeit mit Shinchonji oder ihren Tarn- und Unterorganisationen dringend ab.
Informationen über Shinchonji, weiter Hintergründe und die diversen Tarnorganisationen:

Pfarrer Oliver Koch, Referent für Weltanschauungsfragen

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