Das Bildungs- und Friedensprojekt „Provokation zur Courage – Kinder sehen und gestalten die Welt“ ist mit 7.500 Euro von der Bethe-Stiftung unterstützt worden. Am 4. Dezember überreichte Dr. Felix Klein, Antisemitismus-Beauftragter der Bundesregierung und Vorstandsmitglied der Bethe-Stiftung, im Zentrum Oekumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) einen symbolischen Scheck an Hans-Robert Hiegel, Initiator des Projekts.
Von der Stadt Frankfurt nahm Dr. Renate Sterzel an der Veranstaltung teil, ebenso Dr. Peter Noss aus dem Zentrum Oekumene, Referent für Interreligiösen Dialog, Schwerpunkt Judentum und Naher Osten.
Kinder und Jugendliche als Brückenbauer*innen zwischen Kulturen
Im Mittelpunkt des Projekts steht ein neu erschienener Band mit Zeichnungen, Bildern und kurzen Texten von Kindern und Jugendlichen, die sich mit dem Thema „Die Gotteshäuser der Anderen“ auseinandergesetzt haben. Die Werke zeigen Eindrücke aus Synagogen, Kirchen und Moscheen – festgehalten in Städten wie Jerusalem, Paris, Kiew, Moskau, Frankfurt, Gaza und Nazareth.
Die Darstellungen verdeutlichen die persönliche, oft existenzielle Perspektive der jungen Künstlerinnen und Künstler. Gemeinsam schaffen ihre Arbeiten ein vielschichtiges Bild der religiösen und kulturellen Vielfalt und leisten damit einen wichtigen Beitrag zu einem dringend benötigten Dialog.
Frankfurter Jugendliche entwickeln Modelle für ein „House of One“
Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Vorstellung von Modellen, die Frankfurter Jugendliche im Rahmen eines Wettbewerbs zum neu ausgelobten „Abraham-Pokal“ erarbeitet haben. Die Aufgabe bestand darin, Ideen für ein interreligiöses House of One zu entwickeln. Den Wettbewerb gewann das Gymnasium Nord (Westhausen), vertreten durch den Religions- und Vertrauenslehrer Dr. Martin Krieger sowie einen teilnehmenden Schüler.
Ein Film über die Preisverleihung, produziert von Wolf Kunik (Unter einem Zelt e.V.), machte noch einmal eindrucksvoll sichtbar, welchen Wert das Projekt für das interreligiöse und gesellschaftliche Miteinander hat.







