Klimakrise verschärft Hunger, Armut und Konflikte im Globalen Süden

Dr. Dagmar Pruin, Präsidentin von Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe, zum Klimastreik am 19. März 2021:

Mädchen in ausgetrocknetem Flussbett

„Die Klimakrise verschärft schon jetzt Hunger, Armut und Konflikte im Globalen Süden. Sie ist ein Risiko für die Zukunft von Kindern und Jugendlichen weltweit. Viele Menschen leiden doppelt: Sie kämpfen mit den akuten sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Covid 19-Pandemie. Gleichzeitig werden sie von klimabedingten Naturkatastrophen und mittelfristigen Folgen der globalen Erwärmung getroffen. Die Klimafrage ist eine zentrale Gerechtigkeitsfrage, sowohl in Bezug auf globale Gerechtigkeit, als auch auf Generationengerechtigkeit.

Deutschland muss seinen Beitrag leisten

Wir müssen jetzt sofort entschieden handeln und die Klimakrise eindämmen. Brot für die Welt und die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützen die Anliegen der Fridays for Future-Bewegung. Unsere Partnerorganisationen sind weltweit mit den dramatischen Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert. Sie arbeiten Tag für Tag daran, die auch dadurch verursachte Not zu lindern. Nachhaltig aber  werden wir der Klimakrise nur die Stirn bieten können, wenn die reichen Länder Verantwortung übernehmen: Deutschland muss seinen fairen Beitrag leisten, um die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Als wohlhabendes Industrieland müssen wir die am stärksten von der Klimakrise betroffenen Menschen bei der Bewältigung der Folgen angemessen unterstützen. Nur so können wir soziale und wirtschaftliche Zukunftsperspektiven für alle sichern.“

Kontakt

Renate Vacker, mob. 0174 3020158, renate.vacker@brot-fuer-die-welt.de
Thomas Beckmann, mob. 0174 1810175, thomas.beckmann@diakonie-katastrophenhilfe.de

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