Ich zeig‘ dir MAIN Frankfurt

Biografische Stadtrundgänge zeigen die Vielfalt der Mainmetropole und ihrer Bürger*innen

Das Foto zeigt City Walker*innen mit Vertreter*innen der interkulturellen Träger*innenkreise auf den Stufen vor dem Eingang zum Frankfurter Römer sitzend

City Walker*innen mit Vertreter*innen der interkulturellen Träger*innenkreise

Zehn Menschen mit Migrationsbiografie haben sich im Rahmen des Projektes „Ich zeig dir MAIN Frankfurt“ zu sogenannten City Walker*innen weitergebildet und eigene Stadtrundgänge entwickelt. Sie zeigen ihren ganz persönlichen Blick auf die für sie relevanten Orte in Frankfurt und werden ab November für interessierte Gruppen angeboten.

Stadtrundgang mit der Bürgermeisterin

Das Projekt wurde am 8. Oktober im Frankfurter Kaisersaal in Anwesenheit der Bürgermeisterin und Integrationsdezernentin Nargess Eskandari Grünberg präsentiert. „Ich bin bereit, selber einen Stadtrundgang zu übernehmen, um Ihnen MEIN Frankfurt zu zeigen!“ So das Versprechen der Bürgermeisterin, die vor 35 Jahren aus dem Iran nach Deutschland  kam.

Interkulturelles Organisationsbündnis

Initiiert und getragen wird das 2020 entstandene Projekt von einem Organisationsbündnis, zwischen DaMigra Frankfurt e.V., dem Entwicklungspolitischen Netzwerk Hessen e.V., der Initiative Ubuntu-Haus, dem Nepali Samaj e.V. und dem Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW.

Förderung durch Ministerium

„Mit dem Projekt soll die gelebte transnationale Geschichte und Gegenwart Frankfurts und seiner Menschen sicht- und erfahrbar gemacht werden.“  erklären Paola Fabbri Lipsch und Sabine Striether, Referentinnen im evangelischen Zentrum Oekumene. Dies ist ein wichtiges Ziel, auch für das hessische Ministerium für Soziales und Integration, das durch sein Förderprogramm WIR das Projekt mit 21.000 Euro großzügig unterstützt hat.

Offen für alle Interessierten

Die Stadtrundgänge sind offen für alle Interessent*innen und sind als besonderes Angebot im Bildungsbereich gedacht. Schulklassen und Konfirmand*innen, aber auch Gemeindegruppen haben beim Spazierengehen und im Gespräch mit den City Walkern die Chance, Neugier und Interesse für Themen, wie Migrationsgeschichte oder religiöse Vielfalt zu entwickeln. Um die finanzielle Nachhaltigkeit des Projektes zu gewährleisten ist ein Teilnehmendenbeitrag von 60 – 80 Euro je nach Gruppengröße vorgesehen.

Information und Buchung

„Frankfurt schrecklich und glamourös“, „Von Frankfurt nach Hurgada und zurück“, „Endstation Hauptbahnhof Südseite“, „Spiel(t)räume“ sind die Titel einiger der Stadtrundgänge. Mehr Informationen und Bilder werden ab November auf der Homepage www.Citywalks-Frankfurt.de zu finden sein. Dort können auch Termine online reserviert werden.

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