Interreligiöser Dialog mit dem Judentum

Der Dialog mit Jüdinnen und Juden in Deutschland ist durch besondere Aspekte geprägt, die ihn vom Dialog mit Vertretern anderer Religionen unterscheiden. Grundvoraussetzung einer christlichen Positionierung ist dabei die Reflexion der bleibenden Erwählung Israels und deren Relevanz für die Begegnung mit dem Judentum, sowohl auf theologischer Ebene, als auch in der direkten Begegnung. Auch die Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Antijudaismus und Antizionismus in der christlichenTheologie und Geschichte prägt das christliche Verhältnis zum Judentum. Obwohl Jüdinnen und Juden in Deutschland nicht mit dem Staat Israel gleichgesetzt werden dürfen, ist der Einfluss des Nah-Ost-Konfliktes spürbar. Daraus folgen besondere Herausforderungen für Christinnen und Christen, die im Gespräch mit Jüdinnen und Juden stehen. Eine der wichtigsten ist die Förderung eines "Trialoges" zwischen Juden, Christen und Muslimen sowohl vor Ort als auch im Nahen Osten.

Das Zentrum Oekumene kooperiert im christlich-jüdischen Dialog mit:

Aktuelles

Pogromnacht vor 80 Jahren: Gedenken an Leid und Zerstörung

06.11.2018 –

Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat dazu aufgerufen, den 80. Jahrestag der Pogrome vom 9. November 1938 besonders in den Blick zu nehmen. Sie schlägt den 1.135 evangelischen Gemeinden vor, in den...[weiter]


Neue Thora-Rolle für Offenbacher jüdische Gemeinde

Neue Thora-Rolle für Offenbacher jüdische Gemeinde,  Fotos: Friedhelm Pieper/Zentrum Oekumene
03.09.2018 –

Am Sonntag war ein großer Tag für die jüdische Gemeinde in Offenbach und ihre zahlreichen Gäste. Die neue Thora-Rolle wurde fertiggeschrieben und in einem fröhlichen und festlichen Umzug in die Offenbacher Synagoge getragen. Zu seinem 20jährigen...[weiter]


Kirchenpräsident und Bundespräsident eröffnen NS-Gedenkstätte

29.06.2018 –

Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat nach der Eröffnung der NS-Gedenkstätte „Malyj Trostenez“ am 29. Juni 2018 in Weißrussland die Bedeutung einer gemeinsamen europäischen Erinnerungskultur hervorgehoben. „Wir brauchen in...[weiter]


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Rede und Antwort stehen
über die Hoffnung, die
in uns lebt.
(nach 1. Petrus 3,15)