Offene Angebote

in den Räumen unseres Zentrums oder bei Ihnen vor Ort:

 

Europas menschliches Antlitz: Freiwilligenarbeit auf der Insel Lesbos

 Die griechische Insel Lesbos ist bleibend Anlaufpunkt für Menschen auf der Flucht vor Krieg und Bürgerkrieg. Am konkreten Beispiel dieser Insel stellen wir Ihnen vor, wie Menschen ihre Fluchtwege erleben, welche Hilfe sie erfahren und was lokale Gruppen tun, um Europa ein menschliches Antlitz zu geben.

follow Pfarrerin Sabine Müller-Langsdorf

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Fluchtursachen

Immer wieder stellt sich die Frage nach den Fluchtursachen. Warum verlassen Menschen ihre Länder, in denen sie geboren und aufgewachsen sind? Kein Mensch flieht leichtfertig. Vor allem in Bezug auf den Welthandel und die Rüstungsexporte ergeben sich viele kritische Fragen. 

Wenn sie zu diesem Themenkomplex: 

  • selbst Bildungsveranstaltungen planen, können Sie dafür Fördermittel beantragen.

Pfarrer Helmut Törner-Roos

  • eine Veranstaltung in Ihrer Gemeinde, in Ihrer Gruppe, in Ihrer Einrichtung planen, können Sie uns gerne für einen Vortrag „Bloß weg von hier – warum Menschen fliehen“ einladen. 

Dr. Ute Greifenstein, Sabine Striether

  • eine Konfirmandeneinheit suchen, so können Sie uns gerne ansprechen. Wir führen mit Ihnen sowohl eine Unterrichtseinheit für 90 Minuten wie ein mehrstündiges Konfirmandenprojekt (auch denkbar im Rahmen einer KU-Freizeit) durch. Bestandteile sind u.a. Spiele, Powerpointpräsentation, Filme zum Thema Migration.

Dr. Ute GreifensteinSabine Striether

 

Flüchtlingsbegleitung – Basiskurs

Der „Basiskurs Flüchtlingsbegleitung“ richtet sich an alle, die Flüchtlinge begleiten wollen. Der Leitfaden bietet eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung, mit der man den Kurs selbst durchführen kann. Neben einer genauen Kursbeschreibung bietet der Anhang weitere wissenswerte Fakten und hilfreiche Materialien. Ziel des Kurses ist, eine Begleitgruppe für Flüchtlinge zu entwickeln, Schwerpunkte des Engagements festzulegen, Zuständigkeiten zu klären und Verabredungen zu treffen. Vertiefende Kurseinheiten für erfahrene Mitarbeitende in der Arbeit mit Geflüchteten sind möglich.

Wolfram Dawin

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Geben wir ihnen, was sie brauchen? –
Geflüchtete sind schwer zu verstehen.

follow link Wer geflüchtet ist, befindet sich in einer Notlage. Mit wie viel Engagement und Leidenschaft helfen Menschen hierzulande ehrenamtlich und beruflich, die Not der Geflüchteten zu lindern. Manche bilden sich fort, um die Qualität ihrer Hilfe zu optimieren. Und doch wird auch häufig Zurückhaltung und Undankbarkeit von Seiten der Geflüchteten registriert. Spätestens dann fällt auf, dass mit der Kommunikation etwas schief gelaufen ist.

Es geht in erster Linie um die Frage, wie wir uns gegenseitig wahrnehmen. Wer ist der geflüchtete Mensch in unseren Augen? Wer sind wir in seinen Augen? Wie viel Einfluss hat seine Hilfsbedürftigkeit auf unsere Wahrnehmung seiner Person? Gehen wir mit unserer Hilfe auf seine Bedürfnisse ein? Wie braucht er uns wirklich?

Wir helfen Ihnen durch Beratung und Fortbildungen, Ihre Begegnung mit Geflüchteten zu gestalten. Gerne können Sie mit uns den Termin, Ort und weitere Einzelheiten vereinbaren.

Pfarrer Jean-Félix Belinga Belinga


Gottesdienstwerkstatt – mit Geflüchteten

Gottesdienste feiern mit Menschen, die als Geflüchtete Anschluss gefunden haben an unsere Gemeinden, heißt Menschen aufnehmen in die Gottesdienstgemeinschaft, für die die deutsche Sprache noch eine hohe Hürde bedeutet. Aber sie kommen und erleben unsere Kirchen und Gottesdienste als gute Räume der Ermutigung, Stärkung und Gemeinschaft. Wir laden alle, die sich auf diesen Weg gemacht haben oder machen möchten, ein zu einem Austausch über praktische Fragen der Gottesdienstgestaltung wie Liedauswahl, Raumgestaltung, Umgang mit Texten und Symbolen.

Pfarrer Joachim BundschuhWolfram Dawin

 

Interkonfessioneller und Interreligiöser Dialog

Von uns erfahren Sie mehr über die Christlichen Kirchen im Nahen Osten oder über die gemeinsame kulturelle Herkunft von Christen und Muslimen aus dem Nahen Osten.

Pfarrer Dr. Jörg Bickelhaupt

 

Neue Wege für neue Ziele – Interkulturell Lernen

Die unmittelbare Nähe von Menschen mit anderer kultureller Prägung gehört heute zu unserem Alltag. Ob als Kirchengemeinde, als Dekanat, als Kita oder sonstige kirchliche Einrichtung, wir müssen auf Fragen reagieren, die sich aus der Begegnung mit Menschen ergeben, deren kulturellen Background wir kaum oder gar nicht kennen.

Interkulturelles Lernen ist vor diesem Hintergrund ein notwendiger Weg geworden, um dieser Situation urteilssicherer zu begegnen. Hier lernen wir, wie fremde Kulturen gestrickt und wie sie mit uns verstrickt sind. In der Auseinandersetzung mit dem Fremden im Fremden lernen wir auch uns selbst neu kennen. MitarbeiterInnen in pädagogischen Berufen bieten wir auch Fortbildungen im Kennenlernen von Zielen und Methoden interkulturellen Lernens an.

Pfarrer Jean-Félix Belinga Belinga

 

Kirchliche Partnerschaften

Seit vielen Jahren sind wir mit Kirchen in Afrika, Asien, Europa und den USA partnerschaftlich eng verbunden. Wenn es um Hintergrundinformationen zu Heimatländern und Kulturen von Flüchtlingen geht, beraten gerne die zuständigen Referentinnen und Referenten in Frankfurt und in der Außenstelle in Kassel. 

Pfarrerin Birgit Hamrich,  Pfarrer Bernd MüllerDr. Helga RauPfarrer Dr. Johny Thonipara, Pfarrer Dietmar Will

 

Wohin mit der Energie?

Das Engagement für Geflüchtete für die Förderung einer gerechten und pluralen Gesellschaft nutzen.

Durch das Engagement für Geflüchtete haben viele Kirchengemeinden, Dekanate und kirchliche Einrichtungen einen bedeutenden Beitrag zur Integration und für den Zusammenhalt der Gesellschaft geleistet. Vor allem auf lokaler Ebene haben sie sich als unverzichtbare Akteur*innen und Mitgestalter*innen des Zusammenlebens in Stadtteilen und Wohnorten erwiesen. In dieser Arbeit sind oft neue Allianzen und Formen der Kooperation mit anderen Akteuren entstanden. Engagierte Bürger*innen, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und andere Religionsgemeinschaften sind nur einige davon. An vielen Stellen ist auch eine stärkere Verzahnung und Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und diakonischen Einrichtungen zu beobachten.

Diese Erfahrung stellt ein großes Potential dar, das für die weitere Entwicklung einer sozialraumorientierten interkulturellen Arbeit von Kirchengemeinden, Dekanaten und kirchlichen Einrichtungen sehr wertvoll ist.

  • Wie können die im Rahmen der Arbeit mit Geflüchteten gemachten Erfahrungen, entstandenen Strukturen und das vorhandene Engagement stärker für die allgemeine Förderung einer gleichberechtigten, solidarischen und pluralen Gesellschaft genutzt werden?
  • Wie viel positive Energie steckt in den entstandenen Netzwerken und welche Irritationen und Unklarheiten müssen geklärt bzw. ausgeräumt werden, um sie zu erhalten oder neu zu strukturieren und auszubauen?

Diese und andere für Sie relevante Fragen können im Rahmen eines Seminars oder einer Veranstaltung vor Ort oder in unseren Räumen bearbeitet werden. 

Paola Fabbri Lipsch

Rede und Antwort stehen
über die Hoffnung, die
in uns lebt.
(nach 1. Petrus 3,15)