Ökumene- und Diakoniedezernentin Ruth Gütter feierlich verabschiedet

08.08.2017

Ruth Gütter, Foto: EKKW, Schauderna

Ruth Gütter, Foto: EKKW, Schauderna

Mit einem Gottesdienst und anschließenden Festakt im Haus der Kirche wurde am Montag, 7. August 2017, Oberlandeskirchenrätin Dr. Ruth Gütter durch Bischof Dr. Martin Hein feierlich verabschiedet. Bereits zum 1. August war die ehemalige Dezernentin für Ökumene und Diakonie nach viereinhalbjähriger Tätigkeit für die Landeskirche zum Kirchenamt der EKD gewechselt; dort leitet sie nun das neu eingerichtete „Referat für Nachhaltigkeit“. Ruth Gütter war bereits von 2007 bis 2012 Referentin für Afrika und Entwicklungspolitik im Kirchenamt der EKD und wurde 2013 vom Rat der Landeskirche zur Dezernentin für Ökumene berufen. 2016 übernahm sie zusätzlich das Dezernat für Diakonie.

In seiner Ansprache zur Verabschiedung von Frau Dr. Gütter blickte Bischof Dr. Martin Hein auf das Engagement der Dezernentin für die kirchlichen Hilfswerke bei Katastrophenfällen in der Welt, auf Besuche in den Partnerkirchen der Landeskirche in Europa, Asien und Afrika sowie auf Konsultationen von ökumenischen Delegationen – insbesondere die regelmäßigen Frauenkonsultationen – zurück. Auch an gemeinsame Aktivitäten und Auftritte mit dem Bistum Fulda erinnerte er. Besonders hob er den Einsatz von Dr. Ruth Gütter für die Unterstützung und Begleitung von Flüchtlingen in den vergangenen zwei Jahren hervor, „wo es auch dank Ihrer Initiative zu einer bemerkenswerten Solidarisierung in unserer Kirche kam.“

Der Bischof dankte der scheidenden Dezernentin für „viele wichtige und nachhaltige Impulse“. Er blickte auf die Umbruchszeit zurück, in der sie ihren Dienst in der Landeskirche angetreten hatte und stellte im Hinblick auf die Gründung eines von beiden Landeskirchen verantworteten „Zentrums Oekumene“ in Frankfurt fest: „Das Zentrum hat sich inzwischen zu einer echten ökumenischen Institution entwickelt. Ich empfinde den Schritt, zu dem wir uns damals entschlossen haben, weiterhin als wegweisend.“ Er versicherte im Blick auf die Diakonie, die in der Dienstzeit von Frau Dr. Gütter zum Dezernat Ökumene hinzukam: „Dass die weltweite Ökumene stets einen diakonischen Aspekt besitzt und die Diakonie stets in weltweiter Verantwortung steht – dies zu betonen und Gestalt werden zu lassen, war Ihnen besonders wichtig. Und auf dieser Spur werden wir weitermachen!“

Der Bischof bedauerte in seiner Ansprache das Ausscheiden von Dr. Gütter aus der Dezernentenrunde der Landeskirche, wünschte ihr jedoch zugleich, dass sich die neue Aufgabe als das erweise, was sie sich davon verspreche: „mehr unmittelbare Wirksamkeit, mehr konkrete Planung einzelner Schritte und Kampagnen“.

via EKKW


Rede und Antwort stehen
über die Hoffnung, die
in uns lebt.
(nach 1. Petrus 3,15)