„Menschen sind dazu berufen, in Würde und Freiheit zu leben“

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go to link go here Zu Weihnachten mahnt Kirchenpräsident Dr. Volker Jung Menschenwürde und Freiheitsrechte an: in Syrien, in der Flüchtlingspolitik, aber auch im Internet.

enter Die besondere Bedeutung der Menschenwürde und der Freiheit stellt der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Dr. Volker Jung, ins Zentrum seiner diesjährigen Weihnachtsbotschaft. „Die Weihnachtsgeschichte legt uns ans Herz, im Kind in der Krippe die Würde jedes einzelnen Menschenlebens zu erkennen. Dabei geht es nicht nur darum, das Geschenk des Lebens zu erkennen, sondern auch zu begreifen, dass Gott Menschen dazu bestimmt hat, in Würde und Freiheit zu leben. Die Weihnachtsbotschaft sagt uns dabei zunächst nicht, was wir tun sollen, sondern wer wir sind - nämlich Kinder Gottes“, so Jung.

Gott wird Mensch und setzt ein Zeichen für Gerechtigkeit und Frieden

In seiner Weihnachtspredigt bezieht sich Dr. Jung auf einen Text des Apostels Paulus aus dem Galaterbrief. Darin deutet Paulus das Ereignis der Menschwerdung Gottes als Befreiung von Unterdrückung und Knechtschaft. Mit Jesus Christus werde deutlich, dass Menschen zu einem Leben in Gerechtigkeit und Frieden bestimmt sind, so Jung. Umso bedrückender seien im Licht der Weihnachtsbotschaft alle Verletzungen der Menschenrechte wie zum Beispiel in Syrien, die Situation vieler Flüchtlinge und die Lage in Israel und Palästina anführen. Es sei nötig, Hilfe zu leisten und zum Frieden zu ermutigen.

Wirtschaft und Internet enthalten auch modernen Formen von „Knechtschaft“

Doch auch in der westlichen Welt sei es wichtig, „all dem entgegenzutreten, was Menschen in neue Knechtschaft führt“. Viele erlebten den zunehmenden ökonomischen Druck in allen Bereichen des Lebens als neue Form der Knechtschaft. Besondere Achtsamkeit erfordert nach Jung auch die „rasante Entwicklung der digitalen Welt, die in vielem ein Freiheitsgewinn ist, die zugleich aber auch die Gefahr in sich trägt, Menschen zu kontrollieren und zu funktionalisieren“.

 

via EKHN

 

 

 


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