Kirchen sind aufgerufen, für die koreanische
Wiedervereinigung zu beten

04.08.2017

Foto: Iteata Tevaarauhara/WCC

Foto: Iteata Tevaarauhara/WCC

Am 13. August werden Kirchen überall auf der Welt aufgefordert, Solidarität mit den koreanischen Kirchen zu zeigen und an einem Gebetssonntag für die friedliche Wiedervereinigung der koreanischen Halbinsel teilzunehmen.

Das Thema des diesjährigen Gebets geht auf den Römerbrief 14,19 zurück: „Darum lasst uns dem nachstreben, was zum Frieden dient und was zur Besserung untereinander dient. Der Gebetssonntag findet zwei Tage vor dem Tag der Befreiung (15. August) statt, an dem die Menschen in Korea das Joch der japanischen Kolonialherrschaft abschüttelten.

Das gemeinsame Gebet wurde vom Koreanischen Christenbund in Nordkorea (KCF) und vom Nationalen Kirchenrat von Korea (NCCK) ausgearbeitet.

In einem Einladungsschreiben an die Mitgliedskirchen haben der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Pastor Dr. Olav Fykse Tveit, und der Generalsekretär der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen, Dr. Chris Ferguson, Gemeinden und Gläubige überall auf der Welt aufgefordert, für die Versöhnung und Heilung der geteilten koreanischen Halbinsel zu beten.

„Das Gebet ist ein wichtiger Teil unserer wachsenden Bewegung zur Überwindung der Feindseligkeiten, die die Teilung der koreanischen Halbinsel bewirken, und zur Fortsetzung einer offenen Zusammenarbeit zwischen Gemeinschaften, Kirchen und Menschen", heißt es in dem Schreiben. „Wir glauben, dass Kirchen überall auf der Welt durch Gebete einen Beitrag zur Förderung eines Umfelds leisten können, in dem die friedliche Wiedervereinigung der koreanischen Halbinsel gelingen kann."

via ÖRK / WCC

 

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