Internationaler Holocaust-Gedenktag am 27. Januar



follow site 26.01.2018

click Anlässlich der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau im Jahre 1945 wird jedes Jahr am 27. Januar der Opfer des Holocaust gedacht. 2018 steht der Tag unter dem Thema „Holocaust Gedenken und Bildungsarbeit: Unsere gemeinsame Verantwortung“ (Holocaust Remembrance and Education: Our Shared Responsibility). Für die UNESCO als UN-Sonderorganisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur ist die Auseinandersetzung mit dem Holocaust und Völkermord seit Gründung der Organisation kontinuierlich ein wichtiges Thema. 

Holocaust Education zählt zu den Schwerpunkthemen der UNESCO innerhalb des übergeordneten Rahmens der Global Citizenship Education (GCED). Die Auseinandersetzung mit dem Holocaust und Völkermord ist seit Gründung der Organisation kontinuierlich ein wichtiges Thema. Die UNESCO ermutigt die Mitgliedstaaten, Programme zu entwickeln, die dabei helfen, Ursachen und Konsequenzen des Holocaust zu verstehen und eine Kultur der Prävention zu fördern. Die UNESCO unterstützt Akteure der Bildungspolitik bei ihren Bemühungen um Holocaust Education mit dem Ziel Lernende mit Wissen, Kompetenzen und Handlungsoptionen auszustatten, um zu kritischem Denken zu befähigen und verantwortungsvolle Weltbürger hervorzubringen, welche die Menschenwürde achten sowie Vorurteile und Ausgrenzung - die in Gewalt und Völkermord münden können - ablehnen. Die UNESCO hat 2017 ein Lehrerhandbuch zur Prävention von gewalttätigem Extremismus veröffentlicht.

Die Vereinten Nationen erklärten den 27. Januar im November 2005 zum Internationalen Tag zum Gedenken an die Opfer des Holocausts. In Deutschland ist dieser Tag bereits seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag.

 

Eine neue ökumenische Ausstellung der Mainzer Arbeitsgruppe „Gedenktag 27. Januar“ erinnert an die Verbrechen der Nationalsozialisten. Im Fokus der Schau unter dem Titel „Im Schatten der Erinnerung“ stehen die Benelux-Staaten (Belgien, Niederlande und Luxemburg). Auf 16 Tafeln wird präsentiert, welcher Gewalt und Unterdrückung die Menschen in den westlichen Nachbarländern ausgesetzt waren. Die Ausstellung der Arbeitsgruppe ist noch bis zum 25. März an verschiedenen Orten in Mainz zu sehen. So ist sie bis 31. Januar in der Mainzer Christuskirche (Kaiserstraße) zu Gast, vom 1. bis 10. Februar in der ESG-Kirche (Am Gonsenheimer Spieß 1), vom 15. bis 19. Februar im Mainzer Dom und vom 20. Februar bis 25. März im Jugendhaus Don Bosco (Am Fort Gonsenheim 54) in Mainz. Am Sonntag, 28. Januar, findet um 19 Uhr in der ESG-Kirche zudem ein ökumenischer Gottesdienst zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus statt. Seit acht Jahren präsentiert die ökumenische Arbeitsgruppe anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus inhaltlich wechselnde Ausstellungen.

source link Die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste veröffentlicht regelmäßig Predigthilfen zum 27. Januar auf ihrer Homepage. Dort finden sich Impulse für Predigt, Sündenbekenntnis und Fürbitte, mit denen dieser Tag in besonderer Weise Erwähnung finden kann. 

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via Deutsche UNESCO-Kommission / EKHN / ASF


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(nach 1. Petrus 3,15)