EKHN-Partner auf den Spuren Luthers



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get link Nach einem gemeinsamen Gottesdienst am 20. August 2017 in der Evangelischen Erlöserkirche in Bad Homburg begab sich ein großer Teil der internationalen TeilnehmerInnen der Partnerschaftskonsultation auf den Weg auf den Spuren Luthers. Auf der Wartburg und in Eisenach waren die Teilnehmer beeindruckt von den Bibelübersetzungen und von Luthers außerordentlichem Lebenslauf. Für viele Teilnehmende war es eine große Ehre im Augustinerkloster in Erfurt zu übernachten, wo Martin Luther einst lebte. Ein Teilnehmer konnte es nicht glauben, dass er im selben Haus übernachtete wie Luther.

Die letzte Station der Reise führte nach Wittenberg. Dort lernte die Gruppe weitere Orte des Lebens und Wirkens Luthers kennen. „Es war eine Pilgerreise zu den historischen Wurzeln meines  Glaubens“ sagte Bischof Dr. K. G. Daniel aus der Kirche von Südindien. Die Besucher waren angetan von den Ereignissen der Reformation, die sie nun vor Ort nachvollziehen konnten. „Wir sind dankbar für die Transformation der Kirche aus der Reformation“  sagte Samuel Goveda aus der Kirche von Südindien. Dr. Hein Arina, der Ökumenereferent der Ev. Kirche in Minahasa schätzt sehr „das Pfarrhausmodell“ der Protestanten, das mit der Reformation begann. 

Auf der Weltausstellung in Wittenberg, wo die EKHN mit ihrer Lichtkirche vertreten ist, gestaltete die Gruppe die Mittags- und Abendgebete mit. Vertreter der Partnerkirchen aus Ghana und Indonesien betonten in ihren Andachten die Notwendigkeit, die Gute Nachricht selbstbewusst zu verkünden: "denn wir haben ein Licht, das wir nicht unter den Scheffel stellen müssen und einen Schatz, den wir mit anderen teilen müssen und können."

In einer Podiumsdiskussion am Donnerstag 24. August an der Lichtkirche ging es um „Segen“. Die Vertreter der vier Kontinente sprachen von dem Verständnis des Segens in ihren jeweiligen Kulturen. So z. B. verstehen Afrikaner und Asiaten „Segen“ im Kontext der Gemeinschaft, meinte Bischof Dr. Benson Bagonza aus Tansania. Der Conference Minister aus der United Church of Christ, USA ermutigte die Anwesenden, ihre Mitmenschen zu segnen und selbst ein Segen für andere zu sein.

Die Zeit des Zusammenseins erlebte eine Teilnehmerin aus Ghana als eine gesegnete Zeit. Alle fanden die gemeinsame Zeit mit Menschen aus verschiedenen Kulturen und Kirchen als eine Zeit des interkulturellen - und ökumenischen Lernens. „Wir gehen gestärkt zurück - mit vielen Impulsen und Ideen für die Partnerschaftsarbeit“ sagte Frau Joyce Kaul aus Indien. 

Pfarrer Dr. Johny Thonipara


Rede und Antwort stehen
über die Hoffnung, die
in uns lebt.
(nach 1. Petrus 3,15)