Weltanschauungsfragen

click here  Weltanschauungsfragen – multireligiöse Vielfalt

go here Die religiöse Vielfalt in unserer Gesellschaft ist mittlerweile riesig. Neben großen und bekannten Gruppierungen treten auf dem religiösen Marktplatz nahezu täglich neue, kleine Gruppen auf, die sich um charismatische Persönlichkeiten herum sammeln. Wir begegnen Heilsangeboten neuoffenbarerischer, neureligiöser, esoterischer, lebensberaterischer oder atheistischer Herkunft. Sie werden verbunden mit unterschiedlichen Weltdeutungs- und Welterklärungssystemen. Wir sind aufgefordert, als Evangelische Kirche mit ihnen umzugehen, denn Menschen unterschiedlichster sozialer und weltanschaulicher Herkunft treten mit Fragen und Beratungsbitten an uns heran: Sie benötigen eine Einschätzung aus christlicher-theologischer Perspektive oder brauchen Hilfe aufgrund belastender Erfahrungen mit destruktiver Religiosität, in Abhängigkeiten oder Radikalisierungen.

Im Neuen Testament lesen wir in Apg 17, wie sich Paulus auf dem multireligiösen Marktplatz in Athen den Fragen der Gesellschaft stellte. Wir sind als Christinnen und Christen aufgefordert, „allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann zu sein, der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in uns ist“ (nach 1. Petr.3, 15).

Wir möchten aus christlich-theologischer Perspektive beraten, helfen und unterstützend Orientierung geben.

Zielgruppen

Wir sind für Menschen aus dem Gebiet der EKHN und EKKW da, die eine spezialisierte Beratung, seelsorgliche Begleitung oder Information über weltanschauliche Gruppierungen brauchen. Das sind besonders Pfarrerinnen und Pfarrer, Lehrerinnen und Lehrer, Verantwortliche in der Kinder- und Jugendarbeit, Mitarbeiter aus Verwaltung und Sekretariat, die Presse oder öffentliche Einrichtungen. Wir werden ebenso von Einzelpersonen aus dem kirchlichen, gesellschaftlichen, ökumenischen oder interreligiösen Kontext angefragt.

Inhalte und Angebote, Möglichkeiten und Grenzen

Wir bieten Informationen zu unterschiedlichen religiösen Gruppierungen. Wir beraten in Einzelfällen und bieten seelsorgliche Betreuung, ggf. Weitervermittlung an Fachstellen (etwa im psychotherapeutischen oder juristischen Kontext) und bemühen uns um Orientierung aus christlich-theologischer Perspektive. Wir sind jedoch keine therapeutische Einrichtung. In der seelsorglichen Begleitung von Einzelfällen spielt die Vernetzung eine große Rolle, denn eine multiprofessionelle Perspektive ist in diesem Bereich oft unerlässlich. Darüber hinaus existiert ein ökumenischer Arbeitskreis (Flyer folgt später) mit regionalen ehrenamtlichen Mitgliedern, an die bei Bedarf weiterverwiesen werden kann und die vor Ort im Rahmen ihrer Möglichkeiten ansprechbar sind. Vorträge und Netzwerkarbeit EKD-weit gehören ebenso zum Auftrag der Weltanschauungsarbeit wie das Angebot von Fortbildungsveranstaltungen.

Aktuelles

Verschwörungstheorien sind gefährlich

24.05.2019 –

Verschwörungstheorien sind nach den Worten des Journalisten Bernd Harder alles andere als harmlos. Sie konstruierten Feindbilder und radikalisierten jene, die an sie glauben, sagte er am Donnerstag (23.5.2019) bei einem Workshop im Zentrum Oekumene...[weiter]


Neues Jahresprogramm erhältlich

Titelblatt Jahresprogramm 2019
07.02.2019 –

Das neue Jahresprogramm des Zentrums Oekumene bietet ein umfangreiches Spektrum an Bildungsveranstaltungen. Mehr als 80 Seiten informieren über das Angebot mit den Themen Flucht - Flüchtlinge - Fluchtursachen, Frieden, interkulturelles Lernen,...[weiter]


„Linda fragt“ – Erklärvideos aus der evangelischen Weltanschauungsarbeit

06.06.2018 –

„Linda fragt“ – so heißt der neue YouTube-Kanal der evangelischen Weltanschauungsarbeit. Speziell für junge Leute werden Themen knapp, informativ, fundiert und verständlich aufgearbeitet. Die Hauptrolle spielt Linda. Ein evangelisches junges...[weiter]