Offene Gemeindeangebote, Schüler- und Konfirmandenseminare

Nachfolgend finden Sie offene thematische Angebote sowie Schüler- und Konfimandenseminare, mit denen die Mitarbeitenden im neuen Zentrum Oekumene gerne zu Ihnen vor Ort kommen – sowohl in der EKHN wie auch in der EKKW. Gerne konzipieren wir für Sie weitere Veranstaltungen zum Thema, die individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Frieden

 Beispiele ziviler Konfliktlösungen
Nicht immer enden Eskalationen zwischen oder in Staaten mit einem Krieg. Und nicht immer ist der Krieg das Ende aller Freundschaft. An historischen Beispielen und aktuellen Geschehnissen werden sowohl völkerrechtliche Bemühungen wie ziviles Engagement und die friedensfördernde Kraft bürgerschaftlichen Handelns beschrieben. Wir bieten Ihnen einen Vortragsabend mit ReferentInnen, Bildern und Filmsequenzen, der Sie in verschiedene Zeiten und Orte versetzt: Frankreich, Polen, Russland, Deutschland ...

Kontakt: Wolfgang Buff, Pfarrerin Sabine Müller-Langsdorf

Biblische Traditionen von Frieden und Gewalt
Von Kain und Abel über das Gebot „Du sollst nicht töten“ bis hin zur Bergpredigt Jesu ... – die Bibel beschreibt die menschliche Fähigkeit zu töten und zu lieben in vielen Bildern. Unser Angebot an Gemeinden, Gruppen, Erwachsenenbildung: mit unterschiedlichen Methoden (Vortrag, Gruppenarbeit, Schreibwerkstatt, Bibliodrama) den biblischen Traditionen von Frieden und Gewalt auf die Spur kommen.
Kontakt: Pfarrerin Sabine Müller-Langsdorf

go to site Krieg der Drohnen?
Drohnen sind unbemannte Kriegsgeräte, die zur Aufklärung genutzt werden. Zunehmend geht die Entwicklung hin zu bewaffneten Drohnen. Diese können Menschen töten. Damit stellen sich neue Fragen: Dürfen Roboter Menschen töten? Tun sie das wirklich? Wer hat die Verantwortung im Krieg der Drohnen? Was bedeuten Drohneneinsätze für die herkömmlichen Definitionen von Krieg, Völkerrecht, Schutz der Zivilbevölkerung? Verändert sich etwas Grundsätzliches in der Art der Kriegsführung, wenn Drohnen das militärische Arsenal erweitern? 
Wir bieten Ihnen Veranstaltungsbausteine zur Information, Diskussion, als Einführungsvortrag oder Podiumsgespräch. Unser Fokus liegt dabei in der Vorstellung der durchaus kontroversen friedensethischen Positionen zum Thema auch innerhalb der EKD.
Kontakt: Wolfgang Buff

Die Lehre vom „gerechten Frieden“ im Kontext aktueller politischer Geschehnisse
Kann es Situationen geben, in denen ein Krieg gerechtfertigt ist? Die Frage ist alt und wird unter dem Stichwort des „gerechten Krieges“ politisch,  philosophisch, theologisch, militärstrategisch über Zeiten hinweg bewegt. Unser Angebot umfasst eine Einführung in die Lehre vom „gerechten Frieden“ als Antwort auf das alte Denkmuster. Vorgestellt werden am Beispiel der EKD-Denkschrift zum gerechten Frieden (2007) friedensethisch aktuelle Grundgedanken, verbunden mit jeweils aktuellen Fallbeispielen. Denkbar als Diskussionsabend, Vortrag oder Podiumsgespräch.
Kontakt: Pfarrerin Sabine Müller-Langsdorf

Ethische und politische Konsequenzen aus der Umstrukturierung der Bundeswehr
Die Umstrukturierung der Bundeswehr hat das Berufsbild Soldat in der gesellschaftlichen Wahrnehmung verändert, neue Herausforderungen für Soldaten und deren Familien gebracht sowie „alte Begriffe“ wie Krieg oder Gefallene neu belebt. Für junge Menschen stellt sich bei der Frage ihrer Berufswahl die Option „SoldatIn“ neu dar. Wir bieten Schulen und Gemeindegruppen in Form von Information, Vortrag, Vermittlung von ReferentInnen Informationen zu den politischen und ethischen Konsequenzen aus der Umstrukturierung der Bundeswehr.
Kontakt: Wolfgang Buff

 

Interkulturelles Lernen

Als ErzieherIn interkulturell kompetent und handlungssicher
Der vierjährige Cevik ist Linkshänder. Das versucht sein Vater zu ändern. Den ErzieherInnen in Ceviks Kindertagesstätte gelingt es nicht, den immer sturer werdenden Vater von den fortschreitenden negativen Begleiterscheinungen seiner Umerziehung zu überzeugen. Solche Situationen müssen nicht zwangsläufig in einer Sackgasse münden. Mit diesem zweitägigen Seminar wollen wir ErzieherInnen befähigen, in der Konfrontation mit fremdkulturellen Verhaltensweisen angemessen zu handeln und sprachfähig zu bleiben.
Als interne Fortbildungsmaßnahme buchbar.
Kontakt: Pfarrer Jean-Félix Belinga Belinga

Auch in der Kita besser fair spielen
Beschreibung siehe unten unter "Nachhaltige Entwicklung und Gerechtigkeit"
Kontakt: Sabine Striether

Globales Lernen in der Kita
Beschreibung siehe unten unter "Nachhaltige Entwicklung und Gerechtigkeit"
Kontakt: Sabine Striether

Immer diese Missverständnisse!
In unserer Landeskirche finden zahlreiche internationale Begegnungen statt – Partnerschaftsreisen, Jugendworkshops, Schulpartnerschaften. Die Begegnung mit einer anderen Kultur stellt uns vor neue Herausforderungen. Wie kann man sich vorbereiten, um Missverständnisse und Fettnäpfchen zu vermeiden? Eine Vorbereitung auf das Land und die kulturellen Herausforderungen.
Kontakt: Dr. Helga Rau

 

Internationale Kirchliche Partnerschaften

Immer diese Missverständnisse!
Beschreibung siehe oben unter "Interkulturelles Lernen"
Kontakt: Dr. Helga Rau

Protestantische Bewegungen in Europa
mit Blick auf Tschechien und Italien
Waldenser, Lollarden und Hussiten haben die Reformationsgeschichte in Europa mitgeprägt und stehen gleichwohl im Schatten der großen Persönlichkeiten aus der lutherischen und schweizerischen Reformation. Wir wollen die Geschichte und die Grundideen der weniger bekannten Personen und Bewegungen des europäischen Protestantismus kennenlernen.
Kontakt: Pfarrer Friedhelm Pieper

„Ich will Kind sein!“ – Kind sein in Indien

Beschreibung siehe unten unter "Nachhaltige Entwicklung und Gerechtigkeit"
Kontakt: Wolfram Dawin, Sabine Striether, Pfarrer Dr. Johny Thonipara

Heute schon Reis gegessen?
Beschreibung siehe unten unter "Nachhaltige Entwicklung und Gerechtigkeit"
Kontakt: Wolfram Dawin, Pfarrer Dr. Johny Thonipara

Happy Rakshabandhan – Geschwister halten zusammen
Beschreibung siehe unten unter "Nachhaltige Entwicklung und Gerechtigkeit"
Kontakt: Wolfram Dawin, Pfarrer Dr. Johny Thonipara

Deepawali und Weihnachten
Beschreibung siehe unten unter "Nachhaltige Entwicklung und Gerechtigkeit"
Kontakt: Wolfram Dawin, Pfarrer Dr. Johny Thonipara

 

Konfessionen, Religionen, Weltanschauungen

Gemeinde im Dialog mit Menschen islamischen Glaubens
Muslime leben mitten unter uns. Manchmal entsteht in Kirchengemeinden der Wunsch, Kontakt zu diesen Menschen aufzubauen und mehr über sie und ihre Religion zu erfahren. Dann stellt sich die Frage: Wie anfangen?
Die Veranstaltung bietet Information, Vorbereitung und Begleitung für Gemeindegruppen, die Interesse am Dialog mit Muslimen haben.
Kontakt: Pfarrer Dr. Andreas Herrmann

Heilsangebote ohne Ende
Die Zeugen Jehovas klingeln an der Tür und bringen den Wachtturm mit. Die Mormonen sprechen uns in der Stadt an. Flyer mit Angeboten esoterischer Lebenshilfe flattern in den Briefkasten. Und die Heilerin um die Ecke bietet jetzt Aurareinigung an. Ach ja, und kennen Sie jemanden, der sich von Astro-TV beraten lässt? Der Markt der Möglichkeiten ist unbegrenzt, so dass es oft schwer fällt, die Angebote einzuordnen.
Die Veranstaltung bietet einen Überblick über neue religiöse Bewegungen, gibt Tipps und Ratschläge, wie man mit ihnen umgehen kann und hilft bei der Einordnung aus christlich-theologischer Perspektive.
Kontakt: Pfarrer Oliver Koch

Im Dschungel der modernen Religiosität
Im Gebiet unserer Landeskirche gibt es weit mehr als 700 verschiedene religiöse Gruppierungen, die auch bei Ihnen vor Ort (im Pfarrbüro, in der Kita ...) in Erscheinung treten können. Wer soll da durchblicken? Wie kann man sich zurechtfinden? Wo gibt es Informationen?
... etwa bei Anfragen hinsichtlich der Nutzung kirchlicher Räume, die oft zuallererst bei Mitarbeitenden in der Verwaltung und im Sekretariat (Gemeinde/Dekanat) landen?
... oder bei Problemen in Kindertagesstätten („mein Kind darf dies oder das nicht mitmachen“), die mit einer spezifischen religiösen Orientierung von Kindern und ihrer Familien zusammenhängen?
Wir beziehen uns auf praktische Erfahrungen und Fragen der Teilnehmenden, verschaffen einen Überblick über die religiöse Landschaft und zeigen Informationsmöglichkeiten auf.
Kontakt: Pfarrer Dr. Jörg Bickelhaupt

Kursbuch Ökumene – Ökumene als Kooperations- und Konfliktfeld vor Ort und in der Region
Sie sind KirchenvorsteherIn, PfarrerIn oder DekanIn? Sie erleben Ökumene als Feld vielfältiger Kooperationen, aber auch von Konflikten? Sie planen einen Vortragsabend, einen Workshop, ein Ökumenekreis- oder Ihr nächstes Kirchenvorstands-Seminar? Oder eine Veranstaltung in Ihrem Dekanat? Dann fragen Sie an – wir planen gemeinsam die Veranstaltung für Sie, themenspezifisch und situationsbezogen.
Die thematische Konkretion erfolgt gemäß Ihrer ökumenischen Herausforderungen vor Ort. Dabei geht es um Möglichkeiten des Ausbaus und der Intensivierung ökumenischer Zusammenarbeit auf der Basis der „Charta Oecumenica“.
Kontakt: Pfarrer Dr. Jörg Bickelhaupt

Lobet und preiset ihr Völker!
Können Christen und Muslime gemeinsam beten?

2011 hat das Zentrum Ökumene eine Orientierungshilfe zu religiösen Feiern mit Menschen muslimischen Glaubens veröffentlicht. Sie enthält sowohl eine theologische Klärung als auch liturgisches Material zu christlich-islamischen Trauungen, Beerdigungen und anderen Anlässen. An diesem Studientag soll nun auf der Basis dieser Veröffentlichung über theologische Voraussetzungen für gemeinsame Feiern diskutiert und in das liturgische Material eingeführt werden.
Referent: Professor Dr. Reinhold Bernhardt
Kontakt: Pfarrer Dr. Andreas Herrmann

Panorama Oecumenica
Den ÖRK und die ACK kennen Sie vielleicht noch, aber kennen Sie auch die KEK, den EED, die GEKE, die MÖWE, die VEF, den EDJN, die EMS, den LWB oder die CCME? Allein im christlichen Spektrum gibt es eine große Vielfalt unterschiedlicher ökumenischer „global“, „regional“ oder „local“ player – auch im Rhein-Main-Gebiet.
Wir vermitteln einen ersten Überblick, wen und was es alles gibt und in welchem Verhältnis die betreffenden Organisationen zur evangelischen Kirche stehen. Hierbei geht es um Kriterien für inhaltliche Nähe oder Distanz, aber auch um die Frage der Beziehung zu unseren kirchenleitenden Strukturen.
Der Blick soll auch über den christlichen Bereich hinausgehen: Welche wichtigen säkularen oder anders-religiösen Werke gibt es und in welchem Verhältnis stehen wir zu ihnen?  
Kontakt: Pfarrer Dr. Jörg Bickelhaupt

... und die, die gar nichts glauben?
Der „neue Atheismus“ und die zunehmende Säkularisierung machen den Kirchen zu schaffen. Mehr als 1/3 der deutschen Bevölkerung gehört keiner Konfession an. Was können wir tun angesichts kirchenfeindlicher, öffentlichkeitswirksamer Auftritte moderner Atheisten? Wie gehen wir um mit der zunehmenden Entkirchlichung und Säkularisierung? Finden wir Worte, eine Sprache, die Menschen ohne „religiöse Musikalität“ verstehen?
Wir machen uns gemeinsam auf den Weg, diese Herausforderung ohne Scheu anzugehen. Dazu gehört ein Überblick über alte und neue Atheisten bis hin zu dem aktuellen „Kampf gegen alles Religiöse“ humanistisch-atheistischer Verbände und Autoren. Wir versuchen, Areligiosität zu verstehen. Wir schauen auf ersatzreligiöse Riten, die stetig zunehmen (z.B. die Jugendweihe). Und wir stellen uns den Frage, wie wir als Kirche damit umgehen können und welche Möglichkeiten wir haben, die Gute Botschaft heute verständlich zu machen.
Kontakt: Pfarrer Oliver Koch

„Wolle mer se roi losse ...?“
Eine Ihnen nicht näher bekannte religiöse Gemeinschaft fragt an, ob sie das evangelische Gemeindehaus nutzen könne; aus dem weiten freikirchlichen Spektrum bewirbt sich eine Fachkraft für die ausgeschriebene freie Stelle in Ihrer KiTa. Welche inhaltlichen Gesichtspunkte sind hier für eine Entscheidung maßgebend – auch um die bestehenden kirchenrechtlichen Regelungen theologisch reflektiert und verantwortet in gemeindliche Praxis umzusetzen?
Kontakt: Pfarrer Dr. Jörg Bickelhaupt

 

Nachhaltige Entwicklung und Gerechtigkeit

Auch in der Kita besser fair spielen
In der Kindertagesstätte wählen Sie das Spielzeug aus, nach pädagogischen Kriterien, nach Preis und möglichst unter Verzicht auf schädliche Inhaltsstoffe. Aber achten Sie dabei auch auf Herstellungsbedingungen? 80% der Spielzeuge in Deutschland werden in China hergestellt, kostengünstig, in 12- bis 18-stündigen Arbeitstagen, zu einem Lohn, der für das Lebensnotwendige nicht ausreicht. Wo aber liegen die Alternativen? Worauf können Sie beim Einkauf achten? Das Seminar informiert über Möglichkeiten, nachhaltig produzierte Spielsachen einzukaufen und stellt Ihnen Spielideen aus aller Welt vor.
Kontakt: Sabine Striether

Besser einfach leben – Vortrag und Diskussion für Gemeindegruppen

Unser Lebensstil ist nicht zukunftsfähig. Mit der Art und Weise, wie wir leben, verbrauchen wir die Ressourcen unserer Erde und beschleunigen den Klimawandel. Studien zeigen, dass Lebensqualität und Zufriedenheit nicht von ökonomischem Wachstum abhängen. Ein sozialökologischer Wandel ist notwendig. Wie können wir als ChristInnen und Kirchen zu einer zukunftsfähigen und enkeltauglichen Gesellschaft beitragen? Wie kann die Fragestellung in unserer Gruppe und ggf. in unserer Kirchengemeinde Gestalt gewinnen? Zeitumfang etwa 90 Minuten.
Kontakt: Pfarrer Helmut Törner-Roos

Deepawali und Weihnachten
Lichterfeste gibt es in Indien und bei uns. Überall beschäftigt Menschen die Frage, wie es in ihrem Leben hell werden kann, trotz mancher Finsternis und Dunkelheit. Pfarrer Paul Shindhe oder Pfarrer Johny Thonipara stellen in Schulklassen, Konfirmandengruppen, Kinder- und Jugendgruppen das indische Deepawali-Fest vor, mit Bildern und Liedern. Dabei modelliert jeder sein eigenes Tonlicht.
Kontakt: Wolfram Dawin, Pfarrer Dr. Johny Thonipara

Die Klimasiedler – ein Geländespiel
Im Mittelpunkt dieses erlebnispädagogischen Programms für Schulprojekttage, Konfirmandenunterricht und Jugendarbeit steht ein Geländespiel, das die ökologischen Folgen unseres Alltagshandelns veranschaulicht. Ab Klasse 8.
Kontakt: Wolfram Dawin


Ethik des Genug
Unterrichtsreihe für die Oberstufe (Q 2, Zeitrahmen ca. 2-4 Stunden) oder Projekttag, je nach Bedarf mit folgenden Bausteinen:
- Fragen nach gelingendem Leben/Glücksforschung
- Globale Herausforderungen (Klimawandel, Res-
sourcenverbrauch, Ernährungs- und Finanzkrise)
- Biblische Grundlagen
- Kirchliche Stellungnahmen
- Notwendigkeit einer sozialökologischen
Transformation
- Auf der Suche nach dem persönlichen Lebensstil
Kontakt: Gerd Bruno Inkermann, Pfarrer Helmut Törner-Roos

Fairer Kaffee in die Kirchen
Die TeilnehmerInnen lernen die Zusammenhänge zwischen globalem Handel und Armut am Beispiel von Kaffeebauern kennen. Die Einheit vermittelt außerdem Kenntnisse rund um den Kaffee. Wo kommt der Kaffee ursprünglich her, wo wächst der beste Kaffee, warum hat der Alte Fritz einst das Kaffeetrinken verboten, wer verdient am Kaffee, warum sollte fair gehandelter Kaffee in einer christlichen Gemeinde einen festen Platz haben? Und schließlich: Fairer Kaffee schmeckt!
Kontakt: Dr. Ute I. Greifenstein

Globales Lernen in der Kita
Wie kann kindgemäße Offenheit gegenüber Fremdem, die Neugier gegenüber anderen Kulturen bewahrt bleiben? Wie kann das Empfinden von Kindern für faires und unfaires Verhalten, Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit gestärkt werden? Wie können Kinder solidarisches Handeln in einer globalisierten Welt lernen? In diesem Workshop möchten wir Ihnen nicht nur das Konzept und die Methodik des Globalen Lernens vorstellen, sondern auch ganz praktische Anregungen geben, wie Sie diese in den Kindergartenalltag einfließen lassen können. Sie lernen Spiele und Vorlesegeschichten, Basteltipps und Rezepte, Lieder und Ideen für gemeinsame Aktionen kennen, die in kindgerechter Form verschiedene Schlüsselthemen der Zukunft behandeln.
Kontakt: Sabine Striether

Halbzeitvegetarier – ein Experiment
Mit diesem Programm werden SchülerInnen, KonfirmandInnen oder Jugendliche eingeladen, sich auf einen Selbstversuch einzulassen, um dabei herauszufinden, wieweit sie es schaffen, ihren Fleischkonsum zu reduzieren. In Filmbeiträgen und Debatten werden Fleischkonsum und Massentierhaltung, Klimawandel und die Frage nach einem nachhaltigen und ethisch verantwortbaren Ernährungsverhalten angesprochen.
Kontakt: Wolfram Dawin

Happy Rakshabandhan – Geschwister halten zusammen
Pfarrer Paul Shindhe oder Pfarrer Johny Thonipara stellen Kindern oder Jugendlichen ein indisches Fest vor, bei dem es um das Füreinandereintreten von Geschwistern geht, was uns zu der Frage führt, wie wir als Christen in einer weltweiten Gemeinschaft miteinander verbunden sind.
Kontakt: Wolfram Dawin, Pfarrer Dr. Johny Thonipara

Heute schon Reis gegessen?
Ein Vormittag mit Pfarrer Paul Shindhe oder Pfarrer Johny Thonipara aus Indien für eine Schulklasse oder Konfirmandengruppe, an dem es um Essen und Ernährung geht, in Indien und bei uns. Dazu gehört auch die gemeinsame Zubereitung einer indischen Mahlzeit.
Kontakt: Wolfram Dawin, Pfarrer Dr. Johny Thonipara

„Ich will Kind sein!“ – Kind sein in Indien
Wir stellen in Bildern und Geschichten indische Kinder in unterschiedlichen Lebenssituationen vor. Dabei wird deutlich: Armut und Kinderarbeit prägen immer noch den Alltag zu vieler Kinder. Doch weniger haben heißt nicht immer schlechter leben. Schließlich ist auch der indische Schulalltag Thema unseres Projekttages. Spiele und Tanz kommen nicht zu kurz, so dass sich die Schülerinnen und Schüler ein anschauliches Bild von der Vielfalt indischen Kinderlebens machen können. Zeitumfang ca 3-4 Schulstunden.
Kontakt: Wolfram Dawin, Sabine Striether, Pfarrer Dr. Johny Thonipara

Landgrabbing oder Die Welt im Ausverkauf

In den letzten Jahren hat ein Wettlauf um Land begonnen, der alles Bisherige in den Schatten stellt. Dabei hat die Inbesitznahme von Land mit unfairen Mitteln leider eine lange Tradition. Neu daran ist jedoch die Geschwindigkeit, mit der diese Landnahmen ablaufen. Seit 2000 wurden mehr als 200 Millionen Hektar Land, mehr als das Fünffache der Fläche Deutschlands, an Investoren vergeben. Die Veranstaltung zeigt die Ursachen dieses Wettlaufs um Land und dessen Leidtragende.
Kontakt: Dr. Ute I. Greifenstein, Pfarrer Helmut Törner-Roos

Menschenrecht Wasser
Ohne Wasser geht gar nichts. Wasser ist ein vollkommen unersetzliches Gut. Ohne Wasser können weder Pflanzen wachsen noch Industriebetriebe Autos herstellen. Wasser wird jedoch immer knapper. Warum das so ist, wer am Wasser verdient und noch mehr verdienen will, wie man auch ländliche Gebiete in Afrika preiswert mit Wasser versorgen kann, ob es sich lohnt, Wasser zu sparen und warum bei uns die Wasserqualität und -versorgung so gut ist, darum geht es in dieser Veranstaltung.
Kontakt: Dr. Ute I. Greifenstein, Pfarrer Helmut Törner-Roos

Öko-Faire Ernährung –
ein Beitrag zu einer besseren Welt?

Ein Vortrag zeigt die Zusammenhänge unserer Ernährung mit den weltweiten Produktionsbedingungen und -auswirkungen, zeigt Ursachen von Mangelernährung und Hunger und lädt damit ein,  über Zusammenhänge und die Qualität des Essens nachzudenken. Gemeinsam wollen wir überlegen, wie eine nachhaltige Versorgung nicht nur im persönlichen Alltag, sondern auch in der Versorgung von Einrichtungen oder in der Gestaltung von (kirchengemeindlichen) Veranstaltungen aussehen kann. Dazu gibt es praktische Tipps für Kochtopf und Einkaufswagen. Ausstellungen, Gestaltungselemente und Spiele, die für eigene Vorhaben ausgeliehen werden können, werden vorgestellt. Dieses Angebot passt auch gut in den Rahmen eines Frauenfrühstücks oder kann mit einem Essen verbunden werden.
Kontakt: Dr. Ute I. Greifenstein, Dr. Helga Rau, Sabine Striether, Pfarrer Helmut Törner-Roos

Schokolade – Eine süße FAIRführung
In dieser Veranstaltung lernen Sie Anbau und Verarbeitung des Kakaos, Arbeitsbedingungen auf den Kakaoplantagen, Kriterien und Wirkungen des Fairen Handels kennen. Mit diesem Thema verbinden sich viele soziale und wirtschaftsethische Fragen, die je nach Zielgruppe unterschiedlich aufgenommen und besprochen werden.
Das Angebot ist möglich in mehreren Varianten:
- als Vortrag mit Kostprobe
- als Projekthalbtag für Kitas, Grundschulen, Klas-
sen der SEK I, Konfirmanden (mit Kostproben und „selbstgemachter Schokolade“)
- als Fortbildungstag für ErzieherInnen, JugendarbeiterInnen, LehrerInnen
Kontakt: Sabine Striether

„S. O. S. Erde –
was tun im Angesicht des Klimawandels?!“

Im Mittelpunkt dieses Programms für Schulprojekttage, Konfirmandenunterricht und Jugendarbeit steht ein Rollenspiel, dass von den unterschiedlichen Interessen der Klima“opfer“ und Klima“täter“ lebt. Der Klimawandel ist längst da, doch nicht alle bekommen ihn schon so dramatisch zu spüren, wie zum Beispiel die Menschen auf Tuvalu in Bangladesch oder den Dürregebieten Afrikas. Es ist höchste Zeit zum Handeln. Aber welche Schritte sind nötig? Und: Wo fangen wir an? Ein Film und die Arbeit mit dem Klimaquartett vermitteln das erforderliche Hintergrundwissen. Zeitrahmen ca. 2-5 Stunden.
Kontakt: Wolfram Dawin, Sabine Striether

Unbegrenztes Wachstum
auf einem begrenzten Planeten
Immer mehr - immer weiter - immer schneller …?!

Jahr für Jahr soll unsere Wirtschaft weiter wachsen. Ist fortwährendes und damit unendliches Wachstum überhaupt möglich? Die natürlichen Ressourcen und Rohstoffe der Erde sind endlich. Wie verhält sich die Forderung nach Wachstum zu den globalen Herausforderungen unserer Zeit (die Endlichkeit der Ressourcen, den Klimawandel etc.)? Ist das Bruttosozialprodukt ein geeigneter Indikator, gesellschaftliche Wohlfahrt zu messen? Welche anderen Indikatoren gibt es? Was können wir als Kirchen und Gemeinden zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft beitragen? Vortrag mit Diskussion.
Kontakt: Pfarrer Helmut Törner-Roos

Unser täglich Fleisch gib uns heute
Fleischkonsum – und die globalen Folgen

Mehr als 60 Kilogramm Fleisch essen wir Deutschen im Jahr durchschnittlich – fast doppelt so viel wie der durchschnittliche Erdenbürger und fast dreimal so viel wie vor 30 Jahren. Der Vortrag zeigt die globalen Folgen des Fleischkonsums auf. Dabei geht es um den Landverbrauch und die Folgen für die Menschen des Südens, um das Klima und das Tierwohl. Handlungsansätze (Lob des Sonntagsbratens, Veggiday, Halbzeitvegetarier) werden aufgezeigt und diskutiert
Kontakt: Pfarrer Helmut Törner-Roos

„Was ich habe, das gebe ich dir!“
Biblische Erfahrungen des Teilens ins Gespräch bringen. Die Methoden sind in der weltweiten Ökumene erprobt (zum Beispiel „Die Witwe von Sarepta“, 1 Kön 17, 8 - 16). Zeitumfang ca. 1,5 Stunden.
Kontakt: Pfarrer Bernd Müller

Wieviel ist genug? – Ein Workshop zur biblischen Manna-Erzählung (Exodus 16)
Angeregt von Methoden der Erwachsenenbildung, wird die biblische Erzählung in Bezug gesetzt zum herrschenden Wachstumswahn. Die Teilnehmenden erörtern in Kleingruppengesprächen persönliche und politische Konsequenzen.
Kontakt: Pfarrer Bernd Müller

Wieviel Land verbraucht mein Essen?
Essen ist keine reine Privatsache, es hat Auswirkungen auf das Leben anderer. Welche Zusammenhänge gibt es zwischen unseren Konsumgewohnheiten, der globalen Wirtschaftslogik und der Gefährdung von Umwelt, Gesundheit und Ernährungssicherheit im Süden und im Norden? Mit Hilfe des ökologischen Fußabdrucks wird die Fläche, die für die eigene Ernährung benötigt wird, sichtbar gemacht.
Kontakt: Pfarrer Helmut Törner-Roos

„Wünsch Dir was! oder So isses!?“
Konfirmandennachmittag

Wünsche spielen eine wichtige Rolle in unserem Leben, bei der Konfirmation Geschenkwünsche oder Glück-Wünsche für das Leben überhaupt. Aber: Was wünschen wir uns alles? Was brauchen wir wirklich?
So isses: unsere Konsumwünsche wachsen und wir ahnen, das ist nicht gut für die Schöpfung und nicht gut für die Weltgemeinschaft. So überprüfen wir auch unseren ökologischen Fußabdruck, der den Preis und die Kosten unserer Wünsche sichtbar macht. Und wir versuchen herauszufinden: wie können wir glücklich und zufrieden leben, auch wenn nicht jeder Wunsch erfüllt wird.
Zeitumfang ca. 3-5 Schulstunden.
Kontakt: Wolfram Dawin, Sabine Striether

Rede und Antwort stehen
über die Hoffnung, die
in uns lebt.
(nach 1. Petrus 3,15)

Ansprechpartnerin:

Ulrike Bohländer
Öffentlichkeitsarbeit